Auch im Kinder- und Jugendreisen begegnen uns immer häufiger junge Menschen, bei denen wir auffällige Verhaltensweisen oder Wesensänderungen wahrnehmen oder die offen äußern, dass es ihnen nicht gut geht. Hiervon betroffen sind sowohl Teilnehmende als auch Betreuende. Dies kann Anzeichen einer mentalen Krise sein und zwei Gedanken auslösen: einerseits den Wunsch zu helfen und andererseits die Angst vor Fehlern und Überforderung. Der Workshop zeigt, wie man in solchen Situationen ins Handeln kommen kann: Wahrnehmen, Ernstnehmen, Reagieren. Dazu setzen wir uns mit Warnsignalen und Anzeichen für mentale Krisen, der eigenen Haltung, Gesprächstechniken und weitergehenden Hilfesystemen auseinander. Das Ziel ist es, die Bedeutung einer „Mentalen Ersten Hilfe“ zu erkennen und so die eigene Haltung zu stärken, Ängste zu reduzieren, Anregungen und Impulse zu geben, Aufmerksamkeit zu schärfen und zu ermutigen, achtsam und offen in die Kommunikation und in den Austausch mit jungen Menschen zu gehen.